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Narrenverein
Dornstetter Drillerhansele e.V.
Postfach 1161
D-72276 Dornstetten

Das Fuchslochweible

Das Fuchslochweible im Gespann der beiden Narrenfiguren Drillerhansele und Schurkenfänger hat eine ganz besondere Bedeutung. Die von den Drillerhansele denunzierten Straftäter/innen wurden seinerzeit von der Ordnungsmacht - den Schurkenfängern - ins Fuchsloch gesteckt. Dieses Fuchsloch ist ein ehemaliges Frauengefängnis, das sich außerhalb der Stadtmauer am unteren Stadttor befand. Die Fuchslochweible erinnern an dieses Frauengefängnis und verkörpern heute die alten schrulligen
Weiber, die in der Zeit, als Dornstetten noch die Hohe Gerichtsbarkeit innehatte, die Staftäter/innen mit Essen und Trinken versorgte, also mit Brot und Wasser.

Deshalb sehen die Fuchslochweible auch unterschiedlich aus und tragen unterschiedliche Holzmasken.
Jede einzelne von ihnen hat auch einen schaurig klingenden Namen, wie z.B. Giftmarie!
Es herrschte nämlich in der damaligen Zeit die Meinung vor, nur "Hexengestalten" können sich herablassen, die Gefängnisinsassen zu versorgen. Weil es damals nur wenige "Weiber" gab, die die Gefangenen versorgten, ist auch die heutige Gruppenstärke gering. Die Grundgruppenstärke des Fuchslochweible beträgt fünft weibliche Maskenträger
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